Weissweine

Rotweine:

Mueller – Thurgau
Auch Rivaner genannt – die haeufigste Rebsorte in Franken. Nach einer neuen Genanalyse handelt es sich nicht wie angenommen um eine Kreuzung aus Riesling x Silvaner, sondern aus Riesling x Gutedel. Ihr Namen geht auf ihren Zuechter Hermann Mueller aus dem Kanton Thurgau zurueck.
Farbe: blaß- bis hellgelb; Aromen: gruener Apfel, Zitrone, Muskat, gruene Paprika, Geranie; Geschmack: milde Saeure und leichter bis mittelkraeftiger Koerper; Essen: Suesswasserfisch, Schweinebraten.

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Bacchus
In Franken sehr verbreitet – eine Kreuzung aus (Silvaner x Riesling) x Mueller-Thurgau - Zuechter Peter Morio und Dr. B. Husfeld 1933.
Liefert frische Qualitaetsweine, aber auch Spaetlese- und Ausleseweine.
Farbe: blassgelb, zarter Gruenstich; Aromen: Muskat, rote Johannisbeere; Geschmack: feinrassige Saeure und mittlerer bis kraeftiger Koerper; Essen: Hausgefluegel, Suesswasserfisch.

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Kerner
Der Anbau wird z. Z. in Franken etwas zurueck genommen. Benannt ist diese Rebsorte nach den schwaebischen Arzt, Dichter und Weintrinker Justinus Kerner – Kreuzung aus Trollinger x Riesling (1929).
Farbe: hellgelb bis strohgelb; Aromen: Birne, gruener Apfel, Aprikose, Grapefruit; Geschmack: rassige Saeure, mittlerer bis kraeftiger Koerper; Essen: Braten oder Steaks vom Kalb, Schwein oder Lamm, wuerziger Kaese.

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Weißer Burgunder
Als Mutation aus der traditionsreichen Burgunderfamilie ist der Weiße Burgunder bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Die spritzigen Sommerweine eignen sich gut zu leichtem Essen. Sie präsentieren sich hellgelb, im Duft zart und verhalten. Typisch ist das leicht nussige Aroma. Elegante, hochkarätige Weißburgunder sind mit ihrer frischen Säure un der feinen Frucht ideale Menüweine. Perfekt harmonieren sie mit Meeresfrüchten, Fisch, Kalb- und Schweinefleisch, sowie Geflügel. Hochkarätigen Vertretern steht die Lagerung im Barrique sehr gut.

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Silvaner
Die typisch fraenkische Rebsorte – seit ca. 300 Jahren in Franken im Anbau. Stammt wahrscheinlich aus Österreich.
Farbe: blass;  Aromen: Stachelbeere, Quitte, Karamel, Heu; Geschmack: milde bis feinrassige Saeure, leichter bis kraeftiger Koerper; Essen: Spargel, geduenstete Suesswasserfische, gekochtes Huhn und Kalb.

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Riesling
Die Koenigin unter den Rebsorten – in Franken nur in den allerbesten Lagen anzutreffen. Stammt wahrscheinlich von einer Wildrebe am Oberrhein ab. Bereits vor 1500 urkundlich erwaehnt. Riesling reift sehr spaet und stellt daher sehr hohe Anforderungen an die Lage. Hat eine sehr hohe Lagerfaehigkeit.
Farbe: blass mit Gruenstich bis goldgelb; Aromen: Apfel, Grapefruit, Pfirsich, Aprikose, Quitte, Ananas, Mango, Kraeuter; Geschmack: Riesling zaehlt zu den Rebsorten mit dem wohl vielfaeltigsten Aromen und liefert eine ganze Palette einheimischer und exotischer Fruechte, Kraeuter, rassige Saeure, leichter bis kraeftiger Koerper; Essen: zarter Seefisch, Suesswasserfisch, Schalentiere, Kalb, Gefluegel, Spargel, Frischkaese, Edelsueß als Aperitif oder zum Dessert.

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Rieslaner
Ist eine fraenkische Zuechtung von Dr. Ziegler (1921) aus Veitshoechheim, von Prof. Dr. H. Breider nach 1945 weiter entwickelt unter den Namen “Mainriesling”, Sortenschutz seit 1957, Eintragung in die Sortenliste erst 1968. Wird ausschliesslich nur in Franken angebaut.
Die Rebsorte bringt Spitzenweine ab der Kategorie Spaetlese bis Trockenbeerenauslese. Verlangt den besten Standort von den klassifizierten Weinlagen in Franken. Der Wein besitzt besonders bei hoeheren Mostgewichten aehnlich komplexe Fruchtaromen, ansprechende Saeure und reichen Extrakt wie der Riesling. Der Ausbau der Weine erfolgt ueberwiegend Edelsueß.
Farbe: blass- bis hellgelb mit Gruenstich; Aromen: Grapefruit, Rhabarber, Maracuja, Heu; Geschmack: feinrassige Saeure und mittelkraeftiger bis sehrkraeftiger Koerper; Essen: Suesswasser- und zarter Seefisch, gekochte Gerichte von Huhn und Kalb, wuerzige Desserts, Frischkaese.

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Domina
Die meistangebauteste Rote Rebsorte in Franken (seit 1974) – gezuechtet von Peter Morio und Dr. B. Husfeld – Kreuzung  Portugieser x Spaetburgunder. Die Rebsorte erzeugt gut gedeckte, mit zarten Gerbstoff eingelagert, schoene Rotweine.
Farbe: dunkelrot; Geschmack: zarte, feine Saeure und kraeftiger Koerper; Aromen: Brombeere, Vanille; Essen: z.B. Lammkrone, gefuellter Kalbsruecken, Gerichte vom Haarwild, Kaese vom Camembert und Brie.

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Dornfelder
Erst in den letzten Jahren in Franken verbreitet – findet wegen seiner tiefroten Farbe bei den Rotweinkennern immer mehr Anklang. Wurde 1955 von August Herold gezuechtet – Kreuzung aus (Fruehburgunder x Trollinger) x (Portugieser x Lemberger).
Farbe: schwarzrot bis violett; Geschmack: milde bis rassige Saeure, wuerzige Frucht; Aromen: Sauerkirsche, gruener Paprika, Holunder; Essen: Wild z.B. Wildschweinragout oder Hasenpfeffer, Rindfleisch z.B. Ochsenschwanz oder Sauerbraten, Lammbraten.

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Blauer Zweigelt
Wurde im Betriebsjahr 2003 auf einer unserer Rebflaeche neu angepflanzt. Schon 2004 konnten wir einen Erstertrag einfahren. Der junge, neue Rote gibt sich sehr fruchtig, samtig und weich.
Die Rebsorte “Blauer Zweigelt” ist eine Kreuzung aus Blaufraenkisch x Sankt Laurent – Zuechter ist Herr Fritz Zweigelt (1922).  

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01.01.2010